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Die Führung von Dolch und Dussack (Haumesser).

 

Der Dolch

ist eine extrem schnelle Nahkampfwaffe. Er kann in der Faust nach unten oder nach vorne gehalten werden. Dabei ermöglicht die Stellung nach vorne (Messerstellung) sehr schnelle Stiche und Schnitte. Diese können jedoch nur mit weniger Kraft geführt werden.

Bei der Haltung in der Faust nach unten (klassische Dolchhaltung) entwickelt man mehr Gewalt und durchdringt gegebenenfalls auch Schutzkleidung. Desweiteren ermöglicht diese Klingenhaltung auch das Blocken mit der Klinge.

Bei beiden Haltungen hält man einen möglichst großen Abstand vom Gegner und entfernt sich nach der Attacke auch sofort wieder von diesem.

Zielpunkte der Attacken sind: Handgelenk, Ellenbogengelenk, Schultergelenk, Achselhöhle, Grube am Schlüsselbein, Grube am Hals, der Hals selber, Bauch, Herz (von unten gestochen), Niere und bedingt auch der Rücken. Der Brustkorb ist kein primäres Ziel, da man zu leicht von den Rippen abrutschen kann.

Hinweis: Einen Angriff kann man mit der linken Hand vorbereiten oder vereiteln. In einem Gefecht auf Leben oder Tod ist die Verletzung der linken Hand tolerierbar, sofern dadurch der Kampf gewonnen wird, oder für sich selber Schlimmeres vermieden werden kann.

 

Der Dussack

ist eine einhändig geführte Hieb- und Stichwaffe. Die linke Hand wird hinter dem Rücken gehalten, da sonst die Gefahr bestünde, sich selber bei eng am Körper geführten Bewegungen Gliedmaßen abzutrennen. Versuche, mit der Hand zu parieren (Vgl. Dolch) sind nicht zu empfehlen. Durch die Krümmung der Schneide findet bei jedem Hieb auch gleichzeitig eine Schnittbewegung statt. Deshalb ist das Abtrennen von Gliedmaßen kein wirkliches Problem...

Das Dussack-Fechten ist gekennzeichnet durch eine schnelle Abfolge von Schlägen und Paraden. Die Gegner lösen sich weniger schnell von einander, als beim Schwert-Fechten. Es entsteht ein „fließendes Gewühl“. Durch die Stärke der Waffe, gibt es keine eigentlichen Trefferzonen wie beim Dolch. Jedoch gibt es eine Gliederung der Schläge, in Zwerg, Ochs, Eber und Dach. Beim Stechen richten sich die Attacken gegen Hals, Schulter, Gelenke und den Bauch.